1A Piercing Studio in Wien | 1070 Wien, Mariahilferstrasse 100 | piercing@trend-agent.at

Nur für Eltern


Liebe Eltern,

aus jahrelanger Erfahrung ist mir wirklich wichtig euch folgende Denkanstöße zu geben.

 

Wir alle lieben unsere Kinder und wollen nur das beste für sie.

Wir meinen die jungen Erwachsenen vor Fehlern die sie einmal bereuen könnten beschützen zu müssen. Mit aller Gewalt kann man dies versuchen und letztlich kommen sie doch zu ihrem willen.

 

Wir kennen das alle, Sanktionen nutzen nichts, selbst der noch so brave bricht irgendwann aus dem Muster aus und beugt sich dem Druck der Masse.

 

Wenn man denn irgendwann zustimmt:

Zum Thema Piercing heist das für mich folgendes, wenn ein unter 14 Jähriger ein Piercing will, gibt es nur eine Antwort: „NEIN“ warte bis du alt genug bist.

Ab dem 14 Geburtstag ist man laut BGBI alt genug ein Piercing mit Erlaubnis der Eltern stechen zu lassen, wenn der Piercer eine Gewerbeberechtigung hat. (Ausgenommen Brustwarze und Intim)

Also steht man vor dem Problem, rechtlich wäre das Piercing vertretbar und genehmigt, aber man will als Elternteil dem piercen nicht zustimmen. Nun beginnt der lange Kampf der Teenager die täglich betteln tausende Gründe und Freunde benennen warum das Piercing lebensnotwendig sei und für die soziale Anerkennung unabdingbar.

Ein paar Wochen, Monate eventuell Jahre mag man dem betteln standhalten aber irgendwann gibt man nach und lässt den jungen  Erwachsenen ihren Willen, sie müssen lernen Dinge selbst zu verantworten! Zum Glück sind Piercingnarben sehr klein, kaum sichtbar und können mittels verfahren wie Dermabrassion (wir bieten das z.B. an) fast unsichtbar gemacht werden, was gerade im Gesicht wichtig ist.

Wenn man als Eltern dem Piercing zustimmt dann ist es wichtig, nicht die jugendlichen irgendwohin zu schicken sondern ein seriöses hygienisches Studio zu suchen, das sich an die Gesetze hält aber auch qualitativ hochwertig arbeitet, denn niemand hilft ein schiefes Nabelpiercing. (Hierzu haben wir alle nötigen Tipps für euch gesammelt)

Man sollte als Eltern immer mit gehen oder das Studio einmal besuchen. Wichtig ist darauf zu achten dass man nach beiden Ausweisen also Elternteil und Jugendlicher fragt und das auch prüft, bevor beide die Einwilligung unterschreiben, sonst ist man wieder bei einem Pfuscher gelandet denn mündliche, telefonische Einwilligungen gelten nicht!!

 

Wenn man vehement hart bleibt und NEIN sagt:


Nein heißt nein! Auch wenn die Jugend täglich fragt, es bleibt bei einem Nein zum Piercing!

Gut, das ist eine konsequente Erziehung, aber äußerst gefährlich denn folgendes passiert irgendwann garantiert!!!

 

Die Jugendlichen die ein Piercing wollen bekommen es! Früher oder später so oder so! Mit oder ohne Wissen der Eltern bzw. deren Einverständnis.

 

Wie kann das sein? Ganz einfach, der Druck in der eigenen Gruppe aus Freunden und Vorbildern, der Star den man anhimmelt die große Schwester, jeder einfach jeder hat ein Piercing und findet es cool. Bald will der junge Erwachsene nichts sehnlicher als ein Piercing.

Anfangs kann man dem reichen Angebot an Pfuschern wiederstehen, der Respekt vor den Eltern ist zu groß! Nach und nach durch Freunde und alles damit verbundene Social Networking kann der Teenager nicht mehr anders es gibt dem Wunsch nach, akzeptiert die Konsequenzen und angedrohten Sanktionen und sucht sich einen Weg um das Piercing zu bekommen.

 

Wie sieht der Weg aus wie kommen die Kids dennoch zum Piercing?

Entweder man geht zu einem Pfuscher, der für Geld einfach sticht, egal wie alt die Kids sind.

Oder man geht in ein bekanntes Studio das offiziell zwar keine Piercings ohne Eltern sticht, aber inoffiziell für Bares alles tut, was die Jungen gerne hätten.

Der nächste geht zu einer bekannten die etwas älter ist und cool in der Schule piercings am Klo sticht!

Ein andere meint es besser zu machen als die ersten und geht zu einem Arzt, der aber kein Piercer ist! Ein Arzt darf ohne Einwilligung der Eltern genau so wenig piercen wie ein Piercer, auch wenn er Arzt ist, denn ein Piercing ist kein medizinischer Eingriff. Zumal Ärzte die mit abstand schlechtesten Piercer, sofern sie keine Ausbildung dafür haben.

 

Alle Wege sind schlecht, denn jeder der einen Minderjährigen oder Mündigminderjährigen ohne die Einwilligung der Eltern pierct ist jemand der sich nicht an die geltenden Gesetze hält. Er macht sich strafbar. Nur kommt der Täter meist ungeschoren davon, denn wo kein Kläger da kein Richter und die Kids halten meist den Mund und verraten den Piercer nicht!

Was übrig bleibt ist ein verstochenes Piercing, ein schiefer Haussegen und wenn man nicht ganz ganz viel Glück hat eine Infektion! Denn die besagten Gruppen arbeiten meist unhygienisch!

 

Fazit:

Wenn Kinder den Wunsch nach einem Piercing haben, ist der beste Weg ein klares Gespräch!
Es gilt die Gründe zu erfahren zu sehen ob die Kinder bereit sind die Verantwortung für die Pflege zu übernehmen und das Piercing wirklich wollen.

Zusammen kann man dann ein Abkommen treffen und eine Überlegungsfrist setzten z.B. 6 Monate. Wenn der Wunsch dann noch da ist, das Zeugnis passt dann stimmt man zu. Die suche eines Studios habe ich ausführlich erörtert. Mit den Kindern zusammen ein Studio auswählen ist der beste Weg, denn beide sollen sich Wohlfühlen und Eigenverantwortung seitens des Jugendlichen sollte bei der Studio Wahl geprüft werden.
Am ende den Weg gemeinsam gehen, sich ein Bild von allem machen und zuletzt ein Piercing stechen lassen.

So ist die elterliche Fürsorge gewährleistet und man kann ruhigen Gewissens schlafen!